IN KÜRZE

Rebecca: Keine neue Suche geplant

von Redaktion

Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 1 in Niedersachsen ist ein Ersthelfer an der Unfallstelle ums Leben gekommen. Der Lastwagenfahrer wollte nach Angaben der Polizei am Montagmorgen einem verunglückten Autofahrer helfen, der mit seinem Wagen bei Elsdorf zwischen Hamburg und Bremen ins Schleudern geraten und auf der dreispurigen Fahrbahn umgekippt war. Dabei raste ein nachfolgendes Auto in die Unfallstelle. Der 59-jährige Lastwagenfahrer hatte auf dem Seitenstreifen gestoppt und war ausgestiegen, um zu dem auf regennasser Straße verunglückten Geländewagen des 24-Jährigen zu laufen. Wie die Beamten in Rotenburg an der Wümme mitteilten, fuhr kurz darauf ein mit einem Ehepaar besetztes Auto in den auf der Beifahrerseite liegenden Wagen. Dabei starb der Helfer.

Ein aufmerksamer Imbissmitarbeiter hat in Düsseldorf einem Stammkunden womöglich das Leben gerettet. Weil der Mann erstmals sein vorbestelltes Essen nicht abholte, witterte der Angestellte Unheil und alarmierte die Polizei, wie ein Sprecher am Montag berichtete. Die Beamten erschienen kurz darauf an der Wohnung des 54-Jährigen in Nordrhein-Westfalen und forderten mangels Lebenszeichen Notarzt und Feuerwehr an. Die Rettungskräfte öffneten die Tür und fanden den Mann am Samstag tatsächlich bewusstlos und in akuter Lebensgefahr in seiner Wohnung liegend.

In Tel Aviv sollen künftig spezielle Lichtstreifen Unfälle mit Fußgängern verhindern, die durch ihre Handys abgelenkt sind. Zeitgleich mit den herkömmlichen Ampeln leuchten die LED-Streifen grün oder rot, allerdings im Blickbereich der „Smartphone-Zombies“ – am Fußboden. So sollen Fußgänger, die auch beim Laufen aufs Telefon schauen, davon abgehalten werden, aus Versehen über rote Ampeln zu gehen. Die Tel Aviver Stadtverwaltung will die Warnstreifen zunächst nur an einer Kreuzung gegenüber dem Rathaus testen.

Drei Wochen nach ihrem Verschwinden fehlt von der Berliner Schülerin Rebecca (15) weiter jede Spur. Die Ermittler konzentrierten sich jetzt darauf, die Hinweise aus der Bevölkerung weiter auszuwerten, sagte eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage. „Das wird noch viel Zeit kosten.“ Bislang gingen demnach mehr als 1200 Hinweise ein. Von weiteren geplanten Suchaktionen sei derzeit nichts bekannt.

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