Am vergangenen Samstag ist Peter Kathan (m.) in den Norden gereist, nach Bremerhaven. Er wurde dort in die „Hall of Fame“ aufgenommen, die Ruhmeshalle des deutschen Eishockeys. Die ist eigentlich in Augsburg zu Hause – und Kathan, der neulich 70 Jahre alt geworden ist, hat sich ja vor allem in Bad Tölz um seinen Sport verdient gemacht. Aber manchmal ist es im Eishockey ein bisschen kompliziert. Daher also Bremerhaven. Die Sache mit Kathan war dann natürlich unkompliziert. Er hat sich den Platz in der „Hall of Fame“ verdient. Neben seiner ständigen Tüftelei in Bad Tölz (und an vielen anderen Orten) trainierte er von 2002 bis 2014 die Frauen-Nationalmannschaft – und erreichte bei Olympia 2006 und der WM 2005 den fünften Platz. Die frühere Nationalspielerin Christina Oswald (rechts im Bild; links Walter Neumann, Präsident des Eishockeymuseums) hielt die Laudatio. Und was sagte Kathan zur Aufnahme: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum.“ foto: Marco Leipold/City-Press GmbH