München – Den Fußballerinnen des FC Bayern steht ein straffes Programm bevor. In den kommenden 16 Tagen muss die Mannschaft des scheidenden Trainers Thomas Wörle fünf Spiele bestreiten. Die Englischen Wochen beginnen heute mit dem Viertelfinale im DFB-Pokal beim 1. FFC Frankfurt, in dem die Münchnerinnen als Favoritinnen gehen.. „Es ist ein K.-o.-Spiel, da muss man alles reinlegen, da gibt es kein taktisches Abwarten“, sagte Wörle vor der Reise ins Hessische.
Der Gegner hat sich mit dem Film über den überraschenden Cupsieg der Eintracht-Männer auf die Partie DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern eingestimmt. Das Bundesligateam des damaligen Trainers Niko Kovac hatte im Mai in Berlin als Außenseiter mit 3:1 über die Bayern triumphiert. Dies wollen die Frauen des 1. FFC jetzt auch schaffen. „Der emotionale Film hat eindrucksvoll dokumentiert, dass in einem Pokal-Wettbewerb für einen Außenseiter gegen einen Favoriten alles möglich ist“, sagte Manager Siegfried Dietrich. Frankfurt und Bayern standen sich im DFB-Pokal der Frauen bereits neun Mal gegenüber. 2012 bezwangen die Münchnerinnen den Gegner aus Hessen im Finale 2:0.
Während die Bayern-Frauen noch im Rennen um den Meistertitel sind, kann sich Frankfurt ganz auf den Pokal-Wettbewerb konzentrieren. „Die Sehnsucht nach einem Endspiel ist vielleicht sogar noch größer als bei uns, entsprechend leidenschaftlich erwarte ich den Gegner“, sagte Wörle. es/dpa