Leidenschaft und Kampfgeist

von Redaktion

Unterhaching geht beim 1:0 in Würzburg an seine Grenzen

München – In der Vorrunde war die 0:1-Heimniederlage gegen den Würzburger Kickers der Knackpunkt für die SpVgg Unterhaching. Anschließend blieb das Team von Trainer Claus Schromm 14 Mal in Serie ungeschlagen. Jetzt könnte das Duell gegen die Unterfranken wieder der Wendepunkt sein. Nach vier Niederlagen gab es mit dem 1:0-Auswärtssieg in Würzburg endlich das erste Erfolgserlebnis 2019.

„Wir wollen nach der bitteren 1:4-Niederlage in Aalen ein anderes Gesicht zeigen, und dies ist uns mit viel Leidenschaft gelungen, dies wollen wir in den nächsten Partien bestätigen“, meinte Schromm, der sich freute, dass Stefan Schimmer kaltschnäuzig das Siegtor (17.) erzielte. Diesmal gingen die Akteure an ihre Grenzen und brachten mit enormem Kampfgeist die Würzburger zur Verzweiflung.

„Turm in der Schlacht“ war einmal mehr Torhüter Lukas Königshofer, der mehrere Großchancen entschärfte. „Es ging nicht darum, Fußball zu spielen, heute war Kampf Trumpf, und den haben wir angenommen. Wir haben uns das Glück erarbeitet“, meinte der Österreicher.

Unterhaching scheint die Talsohle durchschritten zu haben und gerüstet für die nächsten Aufgaben: Am Samstag steht das Heimspiel gegen Meppen auf dem Programm. Da muss Trainer Schromm allerdings einmal mehr seine Formation verändern: So kassierte Marc Endres in Würzburg die zehnte Gelbe Karte, und Alexander Winkler sah die Gelb-Rote Karte. Beide sind gegen Meppen gesperrt, stehen im Derby (12. März) beim TSV 1860 aber wieder zur Verfügung. KLAUS KIRSCHNER

Artikel 17 von 29