Mehr Komfort für Radfahrer

von Redaktion

Die Stadtratsfraktion von Freie Wähler/UP Rosenheim fordert attraktivere Verbindungswege

Rosenheim –Den Fahrradverkehr zu stärken, das haben sich die Freien Wähler/UP Rosenheim zum Ziel gemacht. Mit zwei Anträgen für zusätzliche Fahrrad-Verbindungen haben sie sich an Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) gewandt. Beiden Anträgen gemeinsam ist die Hoffnung der Stadtratsfraktion, mit attraktiven Angeboten für Radfahrer Anreize zu schaffen „für einen Verzicht auf Fahrten mit dem privaten Pkw innerhalb der Stadt“.

Anbindung Aising/Pang: Im ersten Antrag fordern die Freien Wähler/UP Rosenheim eine Verbindung vom Graf-Lamberg-Weg zur Farrenpointstraße, über die Burgfeldstraße und die Sulzbergstraße zur Gärtnerstraße. Weiter über den bestehenden Feldweg zur Mühlenstraße. Und von dort bis zur Aisinger Straße, an dieser entlang zur Miesbacher Straße und von dort, entlang der Kalten, zur Mangfallbrücke an der Kufsteiner Straße.

Diese Route schaffe eine kurze Verbindung von Aising und Pang zur Stadtmitte und sei für Radfahrer eine Alternative zur schmalen und viel befahrenen Hauptstraße in Aising, argumentieren die Freien Wähler/UP Rosenheim. Im Detail könne zudem im Bereich von Aisingerwies, entlang der Aisinger Straße, ein Radweg gebaut werden, Platz genug sei vorhanden. Von der Mangfallbrücke an der Kufsteiner Straße führe außerdem bereits jetzt ein Weg entlang des Mangfallkanals zum Südeingang des Bahnhofs sowie, die Mangfall flussabwärts, eine Anbindung zur Innenstadt.

Altstadt West: Der zweite Antrag setzt auf eine Rad-Verbindung von der Prinzregentenstraße/Ecke Stemplingerstraße durch den Luitpoldpark über die Herzog-Heinrich-Straße, Am Esbaum und die Gillitzerstraße bis zur Münchener Straße. Die Herzog-Heinrich-Straße und die Straße Am Esbaum sollten als Fahrradstraße ausgewiesen werden, die Anliegerverkehr zulässt.

Diese Planung mache es Radfahrern möglich, das „Nadelöhr“ zu umfahren, das sich zwischen Stollstraße und Wittelsbacherstraße gebildet habe, weil es dort keine Wegführungen für sie gebe, die sicher genug seien.

Der bereits bestehende Fußweg durch den Luitpoldpark sei schon heute bei Radfahrern beliebt und sollte ausgebaut werden. Die Herzog-Heinrich-Straße und die Straße Am Esbaum wiederum könnten zur Fahrradstraße werden, zugänglich auch für den Anliegerverkehr. Die übrigen Straßen dieser Route sind nach Ansicht der Antragssteller bereits gut angebunden.

Sollten die geforderten Rad-Verbindungen eingerichtet werden, dann müssen sie in den Augen der Freien Wähler/UP einem „einheitlichen Standard“ gerecht werden. Dazu gehören nicht nur eine befestigte Fahrbahn und eine ausreichende Beleuchtung, sondern auch eine gute Beschilderung und Wegführung – und das alles möglichst abseits von den Hauptverkehrsstraßen. bw

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