Ein trauriges Bild geben einige der fünf Strömungsspiralen ab, die einst der japanische Holzbildhauer und Naturkünstler Mukai Kastumi zur Landesgartenschau 2010 für Rosenheim erschaffen hat. Sie sollten die Strömungsenergie des Inns aufnehmen und in die Höhe leiten, so die Vorstellung von Kastumi. Bisher hatte das Kunstwerk aus Baumstämmen auf dem Freigelände des Inn-Museums Wind und Wetter getrotzt. Nun aber sind einige Strömungsspiralen mürbe geworden und mussten gefällt werden, wie das zuständige Wasserwirtschaftsamt mitteilt. Zu gefährlich sei es gewesen, die Baumstämme stehen zu lassen, zumal Kinder sie gerne als Klettergeräte nutzten – ganz so, wie es sich der Holzbildkünstler gewünscht hatte. Die Reste der umgesägten Spiralen werden nun wohl in den Häcksler gesteckt.Foto schlecker