Stephanskirchen – Bei einer euphorischen Mitgliederversammlung hat die Stephanskirchner CSU ihre Vorsitzende Petra Hofmann als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Über 89 Prozent der Mitglieder stimmten für die 54-jährige Unternehmerin, die sich kämpferisch gab: „Ja, ich will Bürgermeisterin werden.“ CSU-Fraktionschef Dr. Rolf-Jürgen Löffler zeigte sich überzeugt: „Sie wird unsere Gemeinde in bester Weise führen.“ Die CSU sei glücklich, mit ihr in die Wahl zu gehen. „Ich habe selten eine engagiertere und ehrlichere Gemeinderätin erlebt.“
Aufbruchstimmung
in der Pizzeria
Aufbruchstimmung bei der CSU: Weil so viele Mitglieder und Bürger bei der Nominierung in der Pizzeria Roma dabei sein wollten, mussten noch etliche Stühle nachgeholt werden. „Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent“, erklärte Petra Hofmann. Nach zwölf Jahren wolle sie mit ihrem Team für die CSU das Rathaus zurückerobern.
Stephanskirchen solle eine liebens- und lebenswerte Gemeinde für alle Generationen bleiben. Ein Ort, der lebendig sei und auf den man stolz sein könne. „Deshalb mache ich mich dafür stark, dass unsere jungen Familien auf Dauer in unserer schönen Gemeinde bleiben können und nicht wegziehen müssen.“ Wohnraum für Einheimische sei eines der wichtigsten Themen im neuen Jahrzehnt. Sie wolle die Digitalisierung aktiv begleiten und zugleich das persönliche Miteinander, „unser Heimatgefühl“ und die Vereinskultur fördern. Als neue Bürgermeisterin werde sie die heimischen Betriebe mit einer engagierten Gewerbepolitik stärken. Ziel müsse es sein, noch mehr ortsnahe qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen. Zudem sprach sie sich für einen Drogeriemarkt und die Weiterentwicklung der örtlichen Wasserversorgung aus. „Umweltschutz und Wirtschaftsförderung werden wir in Einklang bringen.“
„Bürgernähe und Bürgerdialog sind bei mir keine leeren Floskeln“, so Petra Hofmann, die sich bereits seit 2014 ehrenamtlich im Gemeinderat engagiert. Wo auch immer sie in der Gemeinde sei, suche sie das Gespräch auf Augenhöhe. Und in dieser Weise wolle sie in den nächsten Monaten einen sehr engagierten und fairen Wahlkampf führen. „Eine echte Mannschaftsleistung, kein Alleingang.“ Ein Herzensanliegen ist Petra Hofmann der Austausch mit den Nachbarkommunen. Wie wichtig ihr das ist, zeigte sich bereits bei der Versammlung. Die Vize-Landrätin Marianne Loferer aus Riedering war eigens gekommen, um den Brückenschlag zwischen den Gemeinden zu bekräftigen. Und aus der Stadt Rosenheim kam der CSU-OB-Kandidat Andreas März – mit ihm will Hofmann „die Zusammenarbeit auf neue Füße stellen“. „Gemeinsam können wir unsere Verkehrsprobleme besser lösen.“ März bekräftigte, Rosenheim und Stephanskirchen seien „zwei Geschwister“, die miteinander mehr erreichen könnten. „Der Inn trennt uns nicht, er verbindet uns.“ Mit Petra Hofmann habe die CSU die richtige Kandidatin zur richtigen Zeit aufgestellt, so März.
Prominenter Platz auf der Kreistagsliste
Kreisvorsitzender Klaus Stöttner sagte, mit Petra Hofmann werde Stephanskirchen auch auf Kreisebene an politischem Gewicht gewinnen. „Sie wird auf unserer Kreistagsliste einen prominenten Platz erhalten.“ Bereits an diesem Sonntag übrigens können die Bürger mit der frisch gekürten CSU-Kandidatin ins Gespräch kommen. Um 11 Uhr startet an der Krottenhausmühle an der Sims das von der CSU organisierte Entenrennen mit Tombola, Weißwurstfrühstück, Kaffee und Kuchen.