Zugeparkte Gehwege: Überwachung wird verstärkt

von Redaktion

Auch Leinenpflicht für Hunde ein Thema – Klage über Sperrung der Brücke am Daxlberg

Riedering – Mit Fotos, Diagrammen und Planungsskizzen informierten die Gemeindemitarbeiter und der Rathauschef bei den Bürgerversammlungen ausführlich, ehe die Bürger zu Wort kamen. Ein Bürger hakte bei der Mehrzweckhalle nach. Bürgermeister Josef Häusler informierte die Zuhörer, dass die Mehrzweckhalle mit der Sanierung um weitere fünf Jahre ertüchtigt worden sei. Eine Generalsanierung komme zu teuer, aber schon allein aus Brandschutzgründen sei eine Teilsanierung unausweichlich gewesen. Deshalb habe sich der Gemeinderat auf eine vorübergehende Sanierung verständigt.

Eine Zuhörerin klagte über die Sperrung der Brücke am Daxlberg, über die doch ein „wunderschöner Spazierweg“ führe. Laut Häusler seien die Anforderungen für das sogenannte Brückenbuch zu hoch, 2017 habe man eine Prüfung in Auftrag gegeben, die Bewertung sei sehr schlecht ausgefallen. Das Haftungsrisiko sei ebenso wie die Reparaturkosten für die Gemeinde hoch, deswegen empfehle er, beim Spaziergang einen Umweg in Kauf zu nehmen.

Was die Teilsanierung des Schulhauses in Neukirchen angehe, so prüfe die Gemeinde, ob die Wohnungen seinerzeit so genehmigt worden seien. Sobald die Feuerwehr in ihr neu gebautes Haus umgezogen sei, werde man überlegen, was dann „ins frei gewordene Erdgeschoss rein soll.“

Ein Bürger bat unter Applaus darum, Abfälle nicht im Wald, sondern im Wertstoffhof zu entsorgen. Häusler konnte das nur begrüßen: „Du sprichst mir aus der Seele.“

Der Nachfrage, ob denn über dem neuen Edeka bezahlbarer Wohnraum entstehe, wich Häusler aus. Er erklärte, dass es derzeit noch keine Preise gebe. Aber es sei zu ersehen, dass es keine billigen Wohnungen werden, schon allein wegen der exklusiven Lage.

Der Kritik an zugeparkten Gehsteigen auf der erneuerten Endorfer Straße in Söllhuben habe sich der Gemeinderat schon angenommen, so Häusler, was das Publikum mit raunender Zustimmung begrüßte. Ab März werde es hier verstärkt Verkehrsüberwachungen geben, und mit dem Landratsamt führe man Gespräche hinsichtlich eines permanenten Halteverbots an einigen neuralgischen Stellen. Ein Bürger regte in diesem Zusammenhang an, mehr Stellplätze zu schaffen.

Ein Bürger hakte bei der Hundeleinenpflicht nach, auch dieser Wunsch erhielt Unterstützung aus den Reihen der Zuhörer. Laut Häusler stehe dieses Thema in einer der kommenden Gemeinderatssitzungen oben an. Der Gemeinderat werde hier Straßen festsetzen, dies müsse aber rechtlich geklärt sein. Das Nichtanleinen sei „ein Problem, da braucht man nichts zu beschönigen.“

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