Enorme Schlafstörungen

von Redaktion

Evelyn Walter (43), Sozialpädagogin, Heldenstein:

Wann haben Sie mit dem Rauchen aufgehört?

Das Rauchen habe ich vor gut zwei Jahren ganz aufgehört.

Wie lange haben Sie geraucht?

Angefangen habe ich mit 21 Jahren. Ich habe zwar schon einmal, während einer Schwangerschaft, aufgehört mit dem Rauchen. Das hat aber damals nicht lange danach gehalten.

Wieso hat es vor zwei Jahren geklappt?

Also für mich war das so, dass ich irgendwann an einem Punkt angelangt bin, an dem ich mir fest vorgenommen habe, dass jetzt Schluss ist. Und dann habe ich das auch durchgezogen.

Hatten Sie Schwierigkeiten mit dem Rauchen aufzuhören?

Die hatte ich allerdings. Ich hab nämlich einen kalten Entzug gemacht, das heißt komplett ohne irgendwelche Hilfsmittel wie Nikotinkaugummis oder Pflaster. In den ersten drei Monaten nach dem Aufhören hatte ich dann enorme Schlafstörungen. Aber mir hat es unheimlich geholfen, dass ich an dem Punkt war, an dem ich unbedingt aufhören wollte. Man muss es nämlich selbst wollen. Wenn jemand anders das von einem verlangt, dann bringt das gar nichts.

Haben Sie heute noch Probleme, weil Sie mit dem Rauchen aufgehört haben?

Nein, mittlerweile ist es gar kein Problem mehr für mich. Wie gesagt, die erste Zeit des Aufhörens war sehr hart für mich, aber jetzt macht mir das nichts mehr aus.

Was sind für Sie die positiven Aspekte des Nichtraucher-Daseins?

Da gibt es Einige. Zum Beispiel Unabhängigkeit. Ich muss mir nämlich keine Gedanken mehr machen, ob ich Zigaretten oder ein Feuerzeug dabei habe. Außerdem bin ich körperlich besser in Form. Ich gehe gelegentlich Laufen und habe da jetzt eindeutig mehr Atem. Auch mein Geschmackssinn ist jetzt deutlich ausgeprägter. Aufzuhören hat eindeutig mehr Vor- als Nachteile.

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