TSV 1860 braucht defensive Stabilität

von Redaktion

FUSSBALL-REGIONALLIGA Zu Gast in Eichstätt

Rosenheim – Mit dem VfB Eichstätt wartet auf den TSV 1860 Rosenheim am zwölften Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern ein ganz schwieriger Gegner. Die Grün-Weißen sind nämlich nicht nur der amtierende Amateurmeister dieser Liga, sondern in dieser Spielzeit obendrein noch schwerer zu beurteilen. Letzte Woche besiegte das Team von Erfolgscoach Markus Mattes noch das Spitzenteam Türkgücü München mit 1:0 – wenige Tage später verlor man das Nachholspiel gegen den SV Heimstetten deutlich mit 0:2. Im Heimspiel gegen die Rosenheimer Sechziger (Anpfiff ist am Samstag, 14 Uhr) will man diese Scharte auswetzen.

Der TSV 1860 Rosenheim wartet seit mittlerweile fünf Ligaspielen auf einen Erfolg in Deutschlands vierthöchster Spielklasse – in den letzten Wochen gab es vier Niederlagen und ein Remis. Besonders ärgerlich für TSV-Coach Thomas Kasparetti: die vielen Gegentore. Beinahe vier Treffer mussten die Rothosen in den jüngsten fünf Partien im Durchschnitt schlucken. „Das musste sich ändern und deshalb haben wir in den letzten Trainingswochen wieder mehr Fokus auf Konsequenz und Willen gelegt.“ Und seine Spieler, so der Übungsleiter, hätten in dieser Woche den Ernst der Lage verstanden. „Es war spürbar, dass die Jungs sich mit aller Macht gegen die Negativserie stemmen wollen. Jede Einheit war voller Präsenz und mit einem sehr großen Zug – ein sehr gutes Zeichen.“

Gegen den heimstarken VfB wird sich 1860 wohl ab der ersten Spielminute um defensive Stabilität bemühen. Man müsse „dagegenhalten“ und über die Zweikämpfe ins Spiel kommen, so Rosenheims Coach, der sich natürlich auch erhofft, dass die eigenen Torgelegenheiten effektiv genutzt werden können. Nicht mitwirken können der verletzte Alexis Fambo (Sprunggelenk) und Kapitän Christoph Wallner (gesperrt).mpo

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