Zinner und die Todesfallen

von Redaktion

BAYERISCHE SEITEN Kabarettist mit neuen Kurzgeschichten

In Badewannen passieren ja die verrücktesten Dinge. Es ist nur folgerichtig, dass Stephan Zinner das familieneigene Badezimmer im Allgemeinen und seine „Durchschnittsbadewanne“ im Speziellen für eine Todesfalle hält. Vor allem, wenn das Familienoberhaupt selbst darin sitzt. Die meisten kennen den Kabarettisten, Wahlmünchner und Vater dreier Kinder als Söder-Darsteller beim Singspiel auf dem Nockherberg.

Und so urkomisch er auf der Bühne ist, so grandios schreibt er über seinen vermeintlichen Alltag. Denn da passiert mitunter Seltsames. Vom Bombenfund bis zum Blick hinter die Kulissen des Singspiels: Wenn sich Zinner fragt, was Starkbier mit dem Körper macht und auf schmerzhafte Weise erkennen muss, dass man im Programmkino bei einem finnischen Stummfilm keine Chips essen sollte, dann ist das schlicht großartig.    kb

Artikel 15 von 19