von Redaktion

Wir Enten haben genug vom Winter. „Schon wieder Schnee“, quakte meine Entenfreundin Klara gestern. „Wann kommt endlich der Frühling?“ Waldkauz Ulrich schlug sich die Flügel vor die Augen. „Immer dieses Gejammer“, krächzte er. „Wenn es dir hier nicht gefällt, flieg doch in die Wüste! Da ist es immer heiß.“ Doch das wollte meine Entenfreundin Agnes so nicht stehen lassen. „Da flatterst du aber auf der völlig falschen Flugroute“, quakte sie. „Dass es in jeder Wüste immer heiß ist, stimmt nicht.“ Nicht mal in der Sahara in Afrika sei es immer heiß. „Tagsüber hat es dort zwar im Schnitt 45 Grad“, quakte Agnes. „Nachts wird es aber tierisch kalt.“ Dann kann die Temperatur auf Werte von –20 Grad sinken. Da sich über der Wüste keine Wolken bilden, verfliegt die Tageshitze sehr schnell. „Dann wird es kalt“, schnatterte Agnes.

Und: In den Polarwüsten der Erde kommt man selbst tagsüber nicht ins Schwitzen. Dort ist es kalt. Der Boden ist oft von Eis bedeckt. Wo er eisfrei ist, liegt oft Kies und Geröll herum. Der Boden darunter ist aber dauerhaft gefroren. Pflanzen fehlt hier also nicht nur die Wärme, sondern auch flüssiges Wasser. „Dann bleib ich lieber hier“, quakte Klara. „Da kann ich wenigstens jeden Tag ein Bad im See nehmen.“ Eure Paula

Artikel 7 von 19